Zu einem Zimmerbrand kam es heute Mittag in Rumohr.
Eine Reinigungskraft entdeckte Rauch im Gebäude und alarmierte den Hausbesitzer, der die Feuerwehr rief.

Keine Minute zu spät, wie sich herausstellte.
In einem Zimmer im oberen Geschoss war es vermutlich durch einen technischen Defekt zu einem Brand gekommen.
Um 12.01 gingen die Melder bzw. Sirene der Freiwilligen Feuerwehren aus Rumohr und Molfsee.
Auf der Anfahrt wurde die Wehr aus Blumenthal dazu alarmiert.
Drei Wehren zu alarmieren ist tagsüber gängige Praxis im Amt Molfsee, um sehr schnell genug Material und Einsatzkräfte an eine Schadensstelle zu bekommen.

Lars Callsen, stv. Wehrführer in Rumohr, traf mit seinem Mittleren Löschfahrzeug kurz vor dem Molfseeer Tanklöschfahrzeug ein und erkundete die Lage.
Rauch drang im rückwärtigen Bereich des Einfamilienhauses aus Dach und Fenstern.
Dadurch, dass nur ein Atemschutzgeräteträger aus Rumohr auf dem Fahrzeug saß, wurde der Innenangriff unter Atemschutz durch die FF Molfsee durchgeführt.

Glücklicher Umstand war, dass die Tür zum brennenden Zimmer geschlossen war und sich somit das Feuer noch nicht weiter im Haus ausbreiten konnte.
Innerhalb kurzer Zeit konnte der Angriffstrupp „Feuer schwarz” (aus) melden und das Haus wurde entraucht.
Es entstand erheblicher Sachschaden im Brandraum und Schaden durch die Verrauchung im ersten Obergeschoss.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Die genaue Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen.

Im Einsatz waren etwa 40 Feuerwehrleute, der Rettungsdienst und die Polizei.

Thom Glas
stv. Gruppenführer / Einsatzdokumentation & Öffentlichkeitsarbeit

Bericht der Kieler Nachrichten